Migräne

Vergleicht man den Bereich des Kopfes mit dem restlichen Körper, so ist dieser relativ klein. Aber ein „Gewitter im Kopf“ kann den gesamten Körper außer Gefecht setzen und die Lebensqualität erheblich reduzieren.

 Migräne, sie ist eine von rund 150 Kopfschmerzarten, kann solche Beeinträchtigungen verursachen, die das Leben fast unerträglich machen

Viele bekannte Persönlichkeiten der Geschichte sind davon heimgesucht worden:

Caesar, Richard Wagner, Sigmund Freud, Immanuel Kant und Hildegard von Bingen usw.

In Österreich sind rund 10 Prozent der Bevölkerung betroffen. Damit liegen wir im europäischen unteren Mittelfeld 
(Quelle: ORF Science).
Diese Erkrankung ist nichts Neuzeitliches, sondern wird seit rund 3000 Jahren in Überlieferungen erwähnt: Zuerst als „Hemicrania“ (Der halbe Kopf - diese Bezeichnung ist sehr treffend, da in fast allen Fällen „nur“ eine Hälfte des Kopfes betroffen ist), dann als Megrane, Megrim und nunmehr Migräne.

Was ist eigentlich Migräne

Kopfschmerzen als solche sind schon ein Phänomen, denn unser Gehirn, das immerhin einen großen Teil des Kopfes ausmacht, besitzt keine Schmerzrezeptoren. Es können die Schmerzen daher nur von den Gehirnhäuten (wir haben 3 davon, die sich vom Kopf/Cranium, entlang der Wirbelsäule bis zum Kreuzbein/Sacrum erstrecken), den Blutgefäßwänden und den umgebenden Strukturen ausgehen.
Betroffene erzählen, dass Schmerzen während einer Migräne-Attacke fast nicht auszuhalten sind. Es hämmert,  sticht und pocht, überwiegend einseitig, selten beidseitig, zwischen vier bis zu unglaublichen 72 Stunden im Kopf. Oftmals entstehend auch sehr unangenehme Begleiterscheinungen wie extreme Licht- und Geräuschempfindlichkeit und auch Übelkeit. Die Betroffenen ziehen sich dann in dunkle, ruhige Räume zurück und ertragen Nichts und Niemanden.
Bis heute ist trotz intensivster Forschung nicht geklärt, was genau diese Attacken hervorruft. Sicher scheint zu sein, dass Migränepatienten bestimmte Reize anderes verarbeiten als gesunde Menschen. Ebenso können Gene eine Rolle spielen. Als Auslöser wird auch immer wieder akuter Stress genannt, ebenso bestimmte Nahrungsmittel (beispielsweise Käse, Schokolade, Kaffee, Tee, Alkohol usw.), aber auch Ängste und Ärger.

 

Was tun?

Bei der Behandlung von Migräne ist eine umfassende, ärztliche Beratung und Betreuung erforderlich. Um Migräneattacken vorzubeugen und zu behandeln, wird neben Medikamenten immer wieder ein geregelter Lebensablauf, Entspannung und leichter, ausdauernder Sport (keine Überanstrengung) empfohlen.

Ebenso können alternative Heilmethoden wie Cranio Sacral Behandlungen große Erleichterung bringen.

Robert’s Tipp:

Es ist nur ein Teil, wie man Migräneattacken entgegnen kann, aber ein recht wertvoller: Entspannung.
Es gibt eine große Zahl an Entspannungstechniken. Jeder sollte für sich heraus finden, welche die für ihn passende ist.
Eine davon ist: versuchen Sie, in Ihren Alltag fixe Zeiten einzuplanen, die nur Ihnen gehören (trotz Kindern, Partner, Verwandten usw.) und nutzen Sie diese Zeit mit etwas, was Sie gerne tun: lesen Sie ein Buch, hören Sie Ihre Lieblingsmusik, meditieren Sie oder lassen Sie Ihre Gedanken einfach an etwas Schönem hängen. Vielleicht legen Sie sich dabei aufs Sofa.


Und genießen Sie diese Zeit!

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